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Zusammenleben von Hund und Katze

 

Viele Hundebesitzer scheuen die Anschaffung eines weiteren Haustieres, zum Beispiel einer Katze, weil sie Angst davor gaben, dass sich ihr Hund mit dem neuen Mitbewohner nicht versteht und es zu Ärger und Stress kommt.
Doch da unterliegen die meisten Hundehalter einem Irrtum.
Der beste Freund des Menschen, der Hund, kann durchaus mit einer Katze in friedlicher und harmonischer Koexistenz leben.
Dieses Zusammenleben unter einem Dach muss nicht in Stress ausarten.
Es kann vorkommen, dass es in der Anfangsphase etwas turbulent zugeht, doch dies legt sich dann allerdings, wenn man einige Spielregeln beachten.

Die Familienmitglieder sollten die Vergesellschaftungsphase zwischen Hund und Katze überwachen und der Katze eine Rückzugsmöglichkeit geben.
Sind die Voraussetzungen für die Kennenlernphase optimal, kann sich eine sehr innige Tierfreundschaft zwischen Hund und Katze entwickeln.
Besonders gut wäre es, wenn sich Hund und Katze schon als Jungtiere zusammengeführt werden könnten.
Dann haben beide die Möglichkeit sich schon während des Aufwachsens aneinander zu gewöhnen und die Körpersprache zu erlernen.
In den meisten Fällen akzeptieren sich Hundewelpen und Katzenbabys ohne größere Probleme.
Während der ersten Begegnungen zwischen Hund und Katze, die vom halter überwacht werden sollte, weiß der Hund wie weit er schließlich gehen darf.
Die Katze hat sich in dieser Zeit auch an die Annäherungsversuche des Vierbeiners gewöhnt und nimmt es gelassen.
Ausgewachsene Hunde oder Katzen, welche schon gute Erfahrungen im gemischten Zusammenleben gemacht haben, können ebenfalls ohne größere Probleme an einen neuen tierischen Mitbewohner gewöhnt werden.
Vor allem, wenn es sich dabei um ein junges Tier handelt, sind meist schon wenige Zusammentreffen ausreichend und die Situation entspannt sich und alles verläuft harmonisch.


Foto:Dominik Waas (Waas-Online.de) || de.wikipedia.org (GNU)

Zu einer etwas komplizierten Situation kann es bei ausgewachsenen Tieren kommen, die bisher nur mit Artgenossen oder allein gehalten wurden.
Ist man in einer solchen Situation, muss man viel Einfühlungsvermögen und Geduld mitbringen um die Vergesellschaftung beider Tiere zu einem guten Abschluss zu bringen.
Bei einigen Terrier-Arten oder Hunde, die für die Jagd auf kleine Beutetiere gezüchtet wurden, gibt es oft die größten Probleme in dieser Situation.
Der Jagdtrieb kann bei einigen Hunden so stark ausgebildet sein, dass es fast aussichtslos ist, sie zu einem friedlichen Zusammenleben mit einer Katze zu erziehen.
In der Regel sind dies aber die berühmten Ausnahmefälle und soll Tierhalter nicht entmutigen es trotzdem einmal zu versuchen.
Die Vorgehensweise für die Kennenlern- und Vergesellschaftungsphase ist stark abhängig von der jeweiligen Wohnsituation.
Sie sollten vor allem an ihre Sicherheit und die ihrer Tiere denken. Mit Ruhe können sie beiden über die Kennenlernphase hinweghelfen.
Ob es dann zu einer Tierfreundschaft fürs Leben reicht oder nur zu einer friedlichen Koexisten, hängt ganz allein von ihren Haustieren ab.